HELMUTH KLOTZ

HELMUTH KLOTZ

Malerei & Zeichnung

Einige Impressionen

Malerei und Zeichnung

Helmuth Klotz

Helmuth Klotz, geboren 1958 in Ostheim bei Butzbach, verspürte schon im Kindesalter eine Verbindung zu Kunst und Kultur. Seine Großmutter, die selbst malte, zeichnete und musizierte, war erste Inspiration. Schon früh zog es ihn aus der dörflichen Enge in die nahegelegene Großstadt, um dort die Welt der Kunst für sich zu entdecken. 

Nach jugendlichen Reisejahren quer durch Europa zog er 1979 nach Frankfurt am Main.

Von 1984 bis 1989 war Helmuth Klotz Schüler der Malerei bei Nicole van den Plas am Städel Frankfurt.

Ab 1990 arbeitete er als freischaffender Künstler in den Gebieten Malerei und Zeichnung mit Austellungsbeteiligungen in Frankfurt, Freiburg, Marburg, Esslingen, Tübingen, Bremen, Bern, Argeles sur Mer

Mitte der Neunziger Jahre weitete Helmuth Klotz den Fokus seines künstlerischen Schaffens und arbeitete in verschiedenen Formationen und Projekten als Schauspieler, Musiker und Komiker. 

Performances wie “Seife & Gedanken” mit dem Marburger Aktionskünstler Gerd Nonnenmacher und Produktionen wie “Wohnzimmerschmerzen” mit dem Herr Berger Trio, bei denen die Grenze zwischen Performance, Musik und Komik neu ausgelotet wurde, waren bemerkenswerte Stationen in dieser Periode. 

2005 gründete Helmuth Klotz “schema k”, eine Online-Plattform für Kunstschaffende aus allen Bereichen. Ausgehend von den vielen Künstlerkontakten der vergangenen Jahre ist so ein Netzwerk für Künstler entstanden, um Angebote zu präsentieren und direkte Kontakte von Künstlern zu Veranstaltern, Kunden und Interessierten zu ermöglichen.  

Die Malerei rückte in dieser Zeit etwas in den Hintergrund, war jedoch nie ganz verschwunden, bis sie sich Ende der 10er Jahre nach und nach wieder ins Bewusstsein seines künstlerischen Spektrums zurück meldete.

Nach beinahe zwei Jahrzehnten war die Rückkehr zur Leinwand im nun fortgeschrittenen Lebensalter gleichsam Neustart und erneute Erweiterung seiner Kreativität. In den Jahren der Abwesenheit reifte seine Malerei zu einer neuen Formsprache, in der die Wurzeln seiner jugendlichen Schaffensperiode als Maler jedoch nach wie vor sichtbar sind.

Seine aktuellen Gemälde leben von  der Wechselwirkung von Formen, Farben, kleinteiliger Strukturen und raumgreifender Farbflächen, durch die sich eine Bedeutung gleichsam auftut und auflöst. Die Bilder entfalten ihre Wirkung als Ganzes und ziehen doch den Blick hinein, um die kleinsten Strukturen zu entdecken, aus denen sich das Gesamtwerk zusammensetzt. Das Einzelne wird so zum Allgemeinen, im Allgemeinen bleibt jedoch das Einzelne sichtbar .

Helmuth Klotz lebt und arbeitet seit 2000 in Wiesbaden